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30. Verleihung · 2027

Der Förderpreis.

Seit 1995 vergeben wir den Förderpreis an je eine junge Künstler:in pro Sparte. Schauspiel, Musiktheater, Ballett. Verliehen im Opernhaus, im Beisein von Ensemble, Jury und Mitgliedschaft.

Nächste Verleihung
12. März
2027
Beginn
18 Uhr
Opernhaus Magdeburg · Eintritt frei. Zählkarten erforderlich.
Preisgeld pro Sparte
1 500 €
Plus Freundespreis des Vereins

18. April 2026 · Opernhaus Magdeburg

Die 29. Verleihung des Förderpreises für junge Künstler durch den Förderverein Theater Magdeburg e. V. fand am 18.04.2026 im Opernhaus Magdeburg statt.

Preisträger:innen 2026

Förderpreis Schauspiel

Anton Andreew
Schauspieler

Förderpreis Musiktheater

Weronika Rabek
Mezzosopranistin

Förderpreis Ballett

Louise Meyer-Bisch
Tänzerin

Freundespreis 2026

Sigrid Voigt
Chef-Maskenbildnerin

Die vier Preisträgerinnen und Preisträger mit dem Vereinsvorsitzenden auf der Bühne des Opernhauses
Die Preisträgerinnen und Preisträger zusammen mit Michel Redlich, dem Vorsitzenden unseres Vereins — Foto: Anne König

Fotos der Verleihung, soweit nicht anders vermerkt: Anne König

Grußworte

Laudatoren

Aus dem Programm

Zwei Sängerinnen mit Mikrofonen auf der Bühne

Voilà, der französische Beitrag zum ESC 2021 von Barbara Pravi, Lili Poe und Antoine Barrau

Gesungen von Ulrike Baumbach und Jeanett Neumeister (Duo MusicalLove), am Klavier Paweł Popławski.

Variation und Trio aus Der Sandmann von Jörg Mannes, Musik von Pascal Schumacher und Hans Zimmer

Getanzt von Louise Meyer-Bisch, Joel Dettori und Andrea Cheldi.

Drei Tanzende in roten Kostümen in einer Bodenfigur auf der Bühne

Die Preisträger:innen im Porträt

Anton Andreew · Schauspiel

Anton Andreew, geboren 1993 in Berlin, war 2008–2012 Mitglied von P14, dem Jugendclub der Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz. Anschließend studierte er Schauspiel am Mozarteum in Salzburg.

Es folgten Engagements in Schwäbisch Hall, am Jungen Staatstheater Braunschweig, am Theater Freiberg und am Schauspiel Dortmund. Anton Andreew ist zudem freischaffend für Film und Fernsehen und als Sprecher tätig.

Seit der Spielzeit 22/23 ist er festes Ensemblemitglied am Theater Magdeburg. In der Spielzeit 24/25 war er in Kleinstadtnovelle, dem Weihnachtsmärchen In einem tiefen dunklen Wald, Minihorror, Krieg und Frieden, Das Leben ein Traum, Nebenan, Timon von Athen und Wolf zu erleben. Für seine Rolle in der Produktion Blutbuch erhielt er 2025 eine Einladung zum Berliner Theatertreffen.

Porträt des Schauspielers Anton Andreew im dunklen Rollkragenpullover
Porträt der Mezzosopranistin Weronika Rabek in weißer Bluse

Weronika Rabek · Musiktheater

Die polnische Mezzosopranistin Weronika Rabek studierte zunächst an der Chopin Musikhochschule in Warschau und der Stanisław-Moniuszko-Akademie für Musik in Danzig sowie seit dem Sommer 2018 an der Hochschule für Musik, Theater und Medien in Hannover.

Sie ist Preisträgerin des 2. Preises beim Internationalen Gesangswettbewerb Ada Sari (2023), Finalistin des Bundeswettbewerbs Gesang in Berlin (2022) und Preisträgerin des Sonderpreises beim Paula-Salomon-Lindberg-Wettbewerb Das Lied in Berlin (2019).

Ihr Operndebüt gab sie 2016 als Ramiro in Mozarts La finta giardiniera, gefolgt von Medea in Cavallis Il Giasone mit der Haute école de musique de Genève und Nino in Il Trespolo tutore am Teatr Collegium Nobilium in Warschau.

Seit Beginn der Spielzeit 22/23 ist Weronika Rabek Ensemblemitglied am Theater Magdeburg und war u. a. als Cupido (Orpheus in der Unterwelt), Olga (Eugen Onegin), Bessie Worthington (Die Blume von Hawaii) und Cherubino (Die Hochzeit des Figaro) zu erleben. In der Spielzeit 24/25 folgten die Titelrolle in Carmen, Romeo in Bellinis I Capuleti e i Montecchi, Försterin und Eule in Das schlaue Füchslein sowie Chava (Anatevka), Domina (Grete Minde), Hänsel (Hänsel und Gretel) und Flora (La traviata).

Louise Meyer-Bisch · Ballett

Louise Meyer-Bisch, geboren 1998, begann ihre Tanzausbildung am Centre Régional d’Art Chorégraphique in Grasse und setzte sie an der École Supérieure de Danse Rosella Hightower in Cannes fort.

Ihre erste Anstellung fand sie als Praktikantin beim Ballet Preljocaj in Aix-en-Provence, danach arbeitete sie beim Théâtre Nono in Marseille. Zuletzt war die gebürtige Französin Teil der Ballettkompanie der Oper Halle.

Seit der Spielzeit 22/23 ist sie festes Ensemblemitglied am Theater Magdeburg. Solistisch trat sie in der Titelpartie von Schneewittchen, als Viola in Was ihr wollt und als Lucrezia Borgia in Borgia in Erscheinung. In der Spielzeit 24/25 war sie als Carmen in dem Ballett-Doppelabend Carmen/Morgenröte eines Stiers sowie in den Produktionen Vincent und Neue Wege zu erleben.

Porträt der Tänzerin Louise Meyer-Bisch, lächelnd

Freundespreis 2026 · Sigrid Voigt

Sigrid Voigt an ihrem Schminktisch in der Maske, umgeben von Pinseln und Schminkutensilien

Sigrid Voigt ist seit über 40 Jahren am Theater Magdeburg in der Abteilung Maskenbild im Musiktheater tätig. Ihre Laufbahn begann sie als Theaterfriseurin, anschließend arbeitete sie als Maskenbildnerin. 1995 übernahm sie die Position der stellvertretenden Chefmaskenbildnerin, bevor sie 2011 Chefmaskenbildnerin des Opernhauses wurde.

Zu den Aufgaben der Chef-Maskenbildnerin gehört unter anderem das Knüpfen von Perücken. — Foto: Kathrin Singer/TM

Der Beruf der Maskenbildnerin am Theater umfasst die Gestaltung und Veränderung von Gesicht, Körper und Haaren. Neben dem Schminken gehören auch das Frisieren sowie die Herstellung von Masken, Perücken und Körperbehaarung dazu. Hinzu kommen physiognomische Spezialeffekte, die das äußere Erscheinungsbild der Darstellerinnen und Darsteller gezielt verändern. Dazu zählen etwa das Modellieren von Gesichtszügen durch das Ankleben von Nasen oder Ohren, die Anfertigung von Prothesen sowie das Schminken der Darsteller:innen vor jeder Vorstellung.

Erst durch die maskenbildnerische Arbeit wird das Erscheinungsbild der Darstellerinnen und Darsteller vollständig. Die Auseinandersetzung mit den jeweiligen Stücken gehört ebenso zu den Anforderungen dieses Berufs wie die Entwicklung praktischer Umsetzungsmöglichkeiten im Spannungsfeld von Zeit- und Budgetvorgaben, den individuellen Voraussetzungen der Mitwirkenden und dem künstlerischen Gesamtkonzept.

Seit rund 15 Jahren ist Sigrid Voigt als Chefmaskenbildnerin am Theater Magdeburg tätig und zeichnet in dieser Funktion für ca. 150 Produktionen mit mindestens 1000 Vorstellungen verantwortlich.

Der Preis: ein Zierapfel

Der diesjährige Freundespreis – ein 12 Jahre alter Zierapfel der Sorte „Royality“ – stammt von Falko Beyme, Inhaber der 1840 gegründeten Baumschule Gustav Beyme aus Magdeburg-Pechau.

Der Diplomgartenbauingenieur führt den Betrieb in sechster Generation. Bereits als Kind hatte er im Garten seiner Eltern angefangen Rosen zu züchten und schon mit 16 Jahren über einen Bestand von mehr als 3000 Rosen verfügt. Nach dem Gartenbaustudium übernahm Beyme 1992 den Betrieb von seinem Vater. Inzwischen werden jährlich ca. 5.000 Quadratmeter mit neuen Bäumen bepflanzt und zwischen 400 und 500 verschiedene Baumsorten angebaut. Mehr dazu auf baumschule-beyme.de.

Mann mit Spaten neben einem frisch gepflanzten jungen Baum auf einer Streuobstwiese
Der Baum heute mit Falko Beyme
Schafe grasen vor einem Gehöft neben einem blühenden Blutpflaumenbaum
So wird der Baum in 15 Jahren aussehen

Frühere Verleihungen